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Zuckermais

Aktuelles August - Dezember 2016


25. Oktober 2016

Zerstörung der Maisstoppel

Immer öfter werden die Maisstoppeln nach der Ernte kleingehäckselt. Wird die Stoppel zerstört, dann haben die verbliebenden Maiszünslerlaven keine Möglichkeit zu überwintern. Neben der direkten Bekämpfung mit zB. Trichogramma, reduziert dieser Arbeitsgang die Ausgangspopulation für das nächste Jahr ganz massiv. Wichtig ist eine Stoppelbearbeitung, die im Idealfall die ganze Gemarkung umfasst. Einzelne, nicht bearbeitete Flächen dienen im neuen Jahr als Infektionsherde für alle umliegenden Felder! Zuckermais-Bestände leiden darunter besonders, werden sie doch vom Maiszünsler bevorzugt angeflogen. Weitere Vorteile der herbstlichen Maisstoppel-Bearbeitung listet Dr. Hubert Sprich in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der BW-Agrar 42/2015 auf:

Wie wichtig die Zerstörung der Maisstoppel ist, zeigt auch ein Beispiel zur Populationsentwicklung des Maiszünslers:

Annahme: 1 Weibchen legt ca. 30 Gelege ab aus denen sich je 5 Larven entwickeln
1 x 30 x 5 = 150 Larven (= 75 Weibchen) = die Population erhöht sich um den Faktor 75!
Um die Population allein auf gleichem Niveau zu halten, müssten 74 der 75 Weibchen sterben.
Dies entspricht einer notwendigen Reduktion von 98,7%!

Eine Bekämpfung durch Mulchen, Hächseln oder sonstiger Zerkleinerung der Maisstoppel sollte deshalb regelmäßig durchgeführt werden. 

Auf dem DMK-Praktikertag in Dummersdorf gab es einige Lösungen zu sehen. Aktuelle Technik für die Mais-stoppelbearbeitung im Überblick auf

www.agrarheute.com/bilder/maisstoppeln-zerkleinern-aktuelle-technik-ueberblick

Quelle: Deutsches Maiskomitee e.V. (DMK) 

Trichogramma wird 40 und hat den Maiszünsler immer
noch „zum Fressen gern" (pdf)

Artikel Erst der Mais dann die Stoppeln (pdf)

  


 

11. Oktober 2016

Herbst, der letzte Körnermais am Hof 

 


 

30. September 2016

Die Gbol - Saison neigt sich dem Ende entgegen

Die Freilandfänge von Trichogramma erreichen den Herbstpeak, die Köderungen werden wie geplant bis Ende Oktober laufen. Bisher konnten knapp 1000 Proben aus den Freilandfängen gewonnen werden, die der molekulartaxonomischen Bestimmung der Tiere dienen. Die Zucht glückte bei 112 neuen Trichogramma-Stämmen. Insgesamt gestaltete sich das Schaltjahr 2016 schwierig. Auch an den bereits, in den vergangenen Jahren beprobten Standorten, wurden in diesem Jahr weniger Trichogrammen gefunden.

 


 

26. September 2016

Mit dem Hächsler im Rücken  

Fast alle Versuche sind bonitiert. Der Befall durch den Maiszünsler ist teilweise erheblich, wir haben zwischen 2 und unglaublichen 16 Larven je Pflanze geschnitten. In diesem Herbst wurde auch wieder eine große Anzahl Pflanzen auf Parasitierung durch Bracon kontrolliert. 

 


 

31. August 2016

Fortbildung für den Sachkundenachweis Pflanzenschutz - Das zertfizierte Webinar zum Sachkundenachweis 

Datum: 06. Oktober 2016 | Dauer: ca. 1 Stunde

In Zusammenarbeit mit dem Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) und BWagrar findet am 06.Oktober 2016 ein Webinar für den Sachkundenachweis Pflanzenschutz statt.

Das Webinar wird gehalten von, Dr. Andreas Maier (Referent für Pflanzenschutz und Pflanzenbau am Regierungspräsidium Karlsruhe). Er spricht über die aktuelle rechtliche Situation im Pflanzenschutz, wobei er unter anderem auf neue Saatgutanwendungsverordnung und Glyphosat eingeht.

Weitere Themenblöcke sind: die integrierte Produktion, auch im Hinblick auf den Umgang mit Fusarium,sowie Pflanzenschutz und Biodiversität.

Dr. Bernd Wührer (Geschäftsführer der Firma AMW Nützlinge aus Pfungstadt) referiert über biologische Pflanzenschutzverfahren und den Einsatz von Nützlingen.

Für Teilnahmebestätigung und Webinarunterlagen fallen Kosten von 30,- Euro an. Anmeldeschluss ist der 5. Oktober, 10 Uhr.

Die Anmeldung kann ab Anfang September erfolgen: www.bwagrar.de/Artikel.dll

© Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart / Newsletter  LBV/BW Agrar Ackerbau, Ausgabe 35 vom 29. August 2016

 


 

26. August 2016

Erntezeit

  



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