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Aktuelles

 

24. Mai 2018

Starke Eiablage der bivoltinen Maiszünslerrasse in Nordbaden

Bei unserer gestrigen Bonitur, gemeinsam mit Dr. Olaf Zimmermann vom LTZ Augustenberg, konnten wir weiterhin einen starken Maiszünslerflug und eine Zunahme der Eiablage feststellen. Über die Hälfte der gefundenen Puppen war bereits geschlüpft. Vitale Larven konnten in den Stoppeln nicht mehr beobachtet werden. Auf 100 Pflanzen fanden sich durchschnittlich mehr als 5 Eigelege – noch keines im Schwarzkopfstadium.

Die am Samstag ausgebrachten Trichogramma-Schlupfwespen haben bereits mit ihrer Arbeit begonnen – auf einem Frischen Zünsler-Gelege konnte man den kleinen Nützling bei der Eiablage beobachten!

 


 

17. Mai 2018

Erste Eigelege der bivoltinen Maiszünslerrasse  

Bei der heutigen Bonitur auf einem Standort bei Mannheim wurden auf Anhieb frische Eigelege gefunden.

1. Kontrolle (je 100 Pflanzen): auf Pflanze 37 und 46

2. Kontrolle (je 100 Pflanzen): 0

3. Kontrolle (je 100 Pflanzen): auf Pflanze 01 und 05 und 43 und 57

Eigelege von mittlerer Größe. In benachbarten Weizenschlägen sind beim Durchlaufen Falter aufgeflogen. Die erste Ausbringung von Trichogramma zur Bekämpfung der bivotinen Rasse erfolgt hier am Samstag.

 


 

08. Mai 2018

Erste Maiszünsler 2018  

Bei der heutigen Bonitur auf einem Standort bei Mannheim wurden 3 verpuppte Maiszünsler gefunden. Aber auch ein weiblicher und männlicher Falter der bivoltinen Maiszünslerrasse! Die erste Eiablage wird für nächste Woche erwartet.

  


 

02. Februar 2018

DLG-Technikertagung 2018  

Im Rahmen der 49. Fachtagung des DLG-Ausschusses `Versuchswesen in der Pflanzenproduktion` am 30. und 31. Januar 2018 in Hannover hat Bernd Wührer einen Vortrag zum Thema `Einsatz von Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung im Lager` gehalten.  

www.dlg.org/technikertagung.html

 


 

19. Januar 2018

`Xenius`: Kleine Krabbler, Pflanzenschutz mit Hilfe der Natur   

Wie könnte man sich ganz ohne Chemo-Keule gegen Pflanzenschädlinge wehren? `Xenius` besucht die Obstplantage des LTZ Augustenburg unweit der deutsch-französischen Grenze. Gemeinsam mit Dr. Olaf Zimmermann, einem Insektenforscher, machen die Moderatoren eine Inventur der dort lebenden Schädlinge und Nützlinge. Kann man Schädlinge mit den Waffen der Natur bekämpfen?

In einem Beitrag berichtet ARTE auch über den aktuellen Stand der biologischen Bekämpfung des Maiszünslers.

 www.arte.tv/de/videos/071395-024-A/xenius/

Quelle: ARTE, Sendung `Xenius`vom 16. Januar 2018

 


 

22. Dezember 2017

WISO-Tipp: Ungeziefer bekämpfen  

Am 11. Dezember 2017 berichtete das ZDF in seiner Sendung `WISO` über die Bekämpfung von Schädlingen. Unser Partner, die Firma ARIES Umweltprodukte aus Horstedt ( www.aries.de/ ) war zum Thema Mottenbekämpfung involviert. 

www.zdf.de/verbraucher/wiso/wiso-tipp-ungeziefer-bekaempfen-was-hilft-gegen-motten-kakerlaken-und-ratten-100.html  

Quelle: ZDF Fernsehen, WISO, 11.12.2017

 


 

05. Dezember 2017

40 Jahre Trichogramma-Stammzucht 

In den letzten 4 Jahrzenten haben verschiedene Akteure dazu beigetragen, eine umfangreiche Lebendsammlung (Stammzucht) von Trichogramma zu etablieren und zu erweitern. Die ursprüngliche Stammzucht wurde in der damaligen BBA (jetzt JKI) in Darmstadt angelegt und kam um die Jahrtausendwende zu AMW. Hier wurde sie stetig erweitert und optimiert.

Eine erste gezielte Köderung (2013/14) im Rahmen der Promotion unseres Mitarbeiters Tore Kursch-Metz brachte viele weitere Stämme hervor, die in die Stammzucht aufgenommen wurden. Das von ihm weiterentwickelte Verfahren zur Köderung kam ebenfalls während der zweiten Phase des GBOL-Projektes (German Barcode of Life https://www.bolgermany.de/ ) zur Anwendung. 2016 und 2017 köderten zeitweise bis zu 30 freiwillige Partner von der Ostsee bis zum Oberrhein Trichogrammen, die in die Stammzucht integriert wurden.

In den letzten 5 Jahren konnten so von Tore Kursch-Metz knapp 40.000 Fallen in der Zeit von April bis Oktober verteilt und untersucht werden.  Die dazu entwickelte Logistik hat Woche für Woche - neben der regulären Arbeit - reibungslos funktioniert. So wuchs die Sammlung stetig auf heute rund 350 Stämme an, die 27 Arten zuzuordnen sind. In der Sammlung sind auch Stämme aus Süd- und Nordamerika, Europa und Afrika in Zucht. Der älteste erhaltene Stamm stammt aus dem Jahr 1982.

Für die Sicherung, Kontrolle und Dokumentation der Sammlung sind verschiedene Maßnahmen entwickelt und etabliert worden. Eine der Wichtigsten ist die  molekularbiologische Identifizierung der Arten, die bei AMW durchgeführt wird. Im Rahmen des GBOL-Projektes sind außerdem über 2300 Proben im Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart hinterlegt worden.       

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Partnern, die mit großen Engagement und Enthusiasmus Woche für Woche die Ködereinheiten ausgebracht und eingesammelt haben.  

Viva Trichogramma!

 


 

17. November 2017

Was man so findet!

Bei der Kontrolle eine Zuckermaisbestandes, das starken Maiszünslerbefall aufwies (es wurde keine Behandlung gegen den Maiszünsler durchgeführt) wurden mehrere parasitierte Maiszünslerlarven gefunden. Die Proben wurden im Labor zum Schlupf gebracht. Wie erwartet handelte es sich um eine natürliche Parsitierung durch Bracon brevicornis. Mit einigen Tagen Verzug schlüpften jedoch noch weitere Tiere, die wir nicht bestimmen konnten. Durch die Mithilfe von Klaus Schrameyer konnten die Tiere als Hyperparasitoide von Bracon brevicornis identifiziert werden. Es handelte sich im Pteromalus crassinervis, ein Vertreter der Erzwespen. Diese Art ist für Deutschland bisher nicht beschrieben.         

  


 

13. Oktober 2017

Endspurt im GBol

Der Herbst hält Einzug und die Ködersaison für Trichogramma geht zu Ende. Nur vereinzelt findet man noch parasitierte Eier auf den Köderkarten und so trudelt die Freilandsaison im GBOL-Projekt langsam aber sicher aus. Aber auch dieses Jahr konnten wir dank fleißiger Helfer viele Proben sammeln und Stämme in Zucht nehmen.

Der aktuelle Stand der Zucht umfasst momentan 95 Stämme aus 2017. Der weitaus größere Anteil der in Alkohol konservierten Proben wird bereits vom Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart analysiert.

  


 

04. Oktober 2017

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