KOHL



Die Kohleule, der Große Kohlweißling, der Kleine Kohlweißling sowie die Kohlmotte sind weit verbreitete Fraßschädlinge im Kohlanbau. Während die in zwei Generationen vorkommende Kohleule regelmäßig auftritt, erscheinen die übrigen Schadlepidopteren nur jahres weise häufig. Die natürliche Parasitierung der Kohleuleneier durch Trichogramma kann zum Ende der Anbausaison sehr hoch sein, reicht aber meist für eine erfolgreiche Bekämpfung nicht aus.

Zwei Freilassungen von jeweils 70 TrichoKarten im zwei- bis dreiwöchigen Ab- stand zwischen Ende Mai und Anfang Juli führen zu einem raschen Anstieg der Parasitierungsrate und unterstützen den Aufbau einer Nützlingspopulation im Feld (siehe Ausbringungs-schema). Falls nötig kann die zweite Generation mit zwei weiteren Freilassungen ab Ende Juli bekämpft werden.

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