Startseite
»
TrichoKarte APFEL
Ihr Konto
|
Warenkorb
|
Kasse
TrichoKarte APFEL
Biologische Bekämpfung der Apfel- und Apfelschalenwickler
Der Apfelwickler Cydia pomonella, wie auch die verschiedenen Apelschalenwickler, sind gefürchtete Schädlinge im Obstbau. In Deutschland treten sie in der Regel in zwei Generationen auf.
Der Apfelwickler überwintert als ausgewachsene Raupe in Rindenritzen oder ähnlichen Verstecken am Baum. Nach einer kurzen Puppenruhe im Frühjahr schlüpfen Mitte bis Ende Mai (abhängig von der Temperatur) die ersten Falter. Die Weibchen beginnen sofort mit der Eiablage. Die Eier werden einzeln auf Blätter bzw. in die Nähe der Fruchtbüschel, später auch direkt an die Früchte, abgelegt. Nach frühestens 8 Tagen schlüpfen daraus die Larven und bohren sich in die Früchte ein, wobei sie bis zum Kerngehäuse vordringen.
Die ausgewachsenen Larven wandern aus den Früchten, verstecken sich zum Verpuppen und entwickeln sich zur 2.Generation, die ab Anfang Juli fliegt.
Der Apfelschalenwickler überwintert als junge Larve und beginnt bereits im April mit dem schädigenden Fraß an den Trieben. Den größeren Schaden richten aber die Larven der Sommergeneration an, die ab Mitte Juni aus den 30 bis 100 Eier großen Gelegen, schlüpfen. Die Larven fressen, unter angesponnenen Blättern verborgen, oberflächlich kleine Mulden in die reifenden Früchte. So geschädigt, beginnen die die Äpfel ehr schnell zu faulen.
Links: Apfelwickler / Rechts: Die Made in der Frucht
Biologischer Pflanzenschutz mit dem Nützling Trichogramma- Schlupfwespe
Die nur etwa 0,4 mm großen Trichogramma-Schlupfwespen ( T. cacoeciae / T. dendrolimi) sind natürliche Gegenspieler vieler Schädlinge in Obstkulturen. Die Weibchen legen ihre eigenen Eier in die Eier der Schädlinge ab. Ein einzelnes Weibchen kann in seinem Leben bis zu 120 Schädlings-Eier parasitieren. Die Trichogramma-Larven ernähren sich während ihrer Entwicklung vom Inhalt des Wirtseies und verpuppen sich darin. Etwa 2 bis 3 Wochen später schlüpft aus den Schädlingseiern eine neue Generation von Nützlingen. In einer Vegetationsperiode können sich so 5 bis 8 Generationen von Schlupfwespen entwickeln.
Eine Überwinterung ist nur in einem bestimmten Entwicklungsstadium möglich, weshalb nur einzelne Tiere den Winter überleben können. Die natürliche Population von Schlupfwespen reicht daher für eine erfolgreiche Bekämpfung der Schädlinge nicht aus.
Links: Die TrichoKarte Apfel / Rechts: Trichogramma-Schlupfwespe
Der Einsatz
Die Bekämpfung der Apfelschädlinge beginnt mit dem Auftreten der 1. Generation ab Mitte Mai. Im Abstand von jeweils drei Wochen werden (in 3 bis 4 Ausbringungen, abhängig von der Sorte) die TrichoKarten Apfel oder Pflaume ausgebracht.
Der Flugbeginn, die Eiablage und der Schlupf der Larven sind stark von der Witterung abhängig. Bei anhaltend kühler Witterung können sich die Termine um Wochen verzögern bzw. bei warmer Witterung entsprechend früher erfolgen.
Auf jeder TrichoKarte sind insgesamt 3000 Eier mit circa 8 verschiedenen Altern von Trichogramma aufgeklebt. Schon 1 bis 2 Tage nach der Ausbringung im Baum schlüpfen die ersten Tiere, weitere folgen über einen Zeitraum von bis zu 20 Tagen.
Trichogramma-Schlupfwespen sind sehr laufaktive Tierchen, ihr Aktionsradius beträgt etwa 6 Meter. Durch ein gezieltes Absuchen der Blätter finden sie die abgelegten Eier.
Hochstamm: 3-4 Karten/Baum je nach Größe und Behang
Halbstamm: 2-3 Karten /Baum je nach Größe und Behang
Pillar-/Spingelformen: jeder 3. Baum eine Karte
Faustregel: 1 Karte auf 12-15qm Standfläche
Bezug und Bestellung
Bestellungen sollten spätestens bis Anfang Mai erfolgen, um einen rechtzeitigen Einsatz der Nützlinge zu gewährleisten.
Die Preise entnehmen Sie bitte den aktuellen Preislisten. Bei Abnahme großer Partien gelten Staffelpreise. Um Porto- und Verpackungskosten zu sparen, empfehlen wir die Organisation von Sammelbestellungen. Dieses Verfahren bietet sich besonders für Bestellungen von Kleingartenanlagen, an.
Unterstützende Schutzmaßnahmen gegen Apfel- und Pflaumenwickler
Eine natürliche Gartenbewirtschaftung ohne chemische Pflanzenschutzmittel führt automatisch zu einer Reduktion der Schädlinge, denn natürliche Feinde wie Fledermäuse und Vögel fangen viele Falter; Ohrwürmer und Ameisen fressen Eier und Junglarven, ebenso wie auch andere natürliche Nutzinsekten viele Schädlinge vertilgen.
Ohrwürmer sollten aber nicht durch das Aufhängen von sog. Ohrwurmsäckchen-/glocken o.ä. zusätzlich angelockt werden, wenn ein Nützlingseinsatz geplant ist. Der Ohrwurm kann sich in den Fall als Schädling betätigen und die Schlupfwespen fressen.
Auch durch vorbeugende Maßnahmen wie einen Stammanstrich, Fanggürtel und das regelmäßige Absammeln von Fallobst, kann der Befall reduziert werden.
Produkte
TrichoKarte/Kugel MAIS
- Der Maiszünsler
(Ostrinia nubilalis)
- Braconiden
- Bivoltine Maiszünsler
TrichoKarte VORRAT
TrichoKarte GEWÄCHSHAUS
TrichoKarte ZUCKERMAIS und PAPRIKA
TrichoKarte APFEL
TrichoKarte ZWETSCHE
TrichoKarte KOHL
TrichoKarte WEIN
Trichogramma
Sonstiges
Suche
Erweiterte Suche »
Mehr über...
Über AMW
Aktuelles
Service
Mottenbekämpfung in der Presse
Publikationen
Kontakt & Impressum
Informationen
AMW Nützlinge GmbH
Außerhalb 54
D-64319 Pfungstadt
Tel. 06157 - 990595
Fax 06157 - 990597
(
javascript benötigt
)
Newsletter Anmeldung
eMail-Adresse
Warenkorb
Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
Willkommen zurück!
eMail-Adresse
Passwort
Kundengruppe
Kundengruppe:
Gast
eCommerce Engine © 2006
xt:Commerce Shopsoftware
Parse Time: 0.399s