| Aktuelles 2012 |
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Qualität entscheidet! Seit mehr als 20 Jahren züchten wir Trichogramma Schlupfwespen zur Bekämpfung verschiedener Schadschmetterlinge. Die Zucht von Nützlingen erfordert viel Erfahrung und große Sorgfalt. Auch die Konfektion der Nützlinge, die Aufwandmengen und Ausbringungs-termine sind in langjährigen Versuchen und Untersuchungen ermittelt worden.
So wird die TrichoKarte VORRAT zum Beispiel, standardmäßig mit 2.000 parasitierten Eiern einer Trichogramma evenasecens (für eine Ausbringung alle 14 Tage) oder 3.000 parasitierten Eiern (für eine Ausbringung alle 21 Tage) belegt. Diese Qualitätsstandards halten wir seit 15 Jahren ein. Sie sind die Grundlage für eine erfolgreiche Bekämpfung der Motten und den Erfolg des Verfahrens! Durch die willkürliche Herabsetzung der Anzahl der parasitierten Eier auf nur ein Drittel oder Viertel der fachlich empfohlenen Aufwandmenge, funktioniert die Mottenbekämpfung nicht.
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24. April 2012 Maiszünslerbekämpfung im Zuckermais Der Maiszünsler kann effektiv mit Trichogramma bekämpft werden. Aus Gründen der Umweltverträglichkeit und als Imagevorteil gegenüber dem Konsumenten, sollte die Bekämpfung vorrangig biologisch erfolgen. Dies trifft besonders für den Zuckermais zu, der immer mehr als sommerliches Gemüse akzeptiert wird. Im Zuckermais muss der Maiszünsler behandelt werden, da dieser bevorzugt befallen wird und jeder kleine Schaden am Kolben die erfolgreiche Vermarktung verhindert. Wegen der besonderen Anfälligkeit ist eine erhöhte Aufwandmenge notwendig. Wir betreuen einige große Zuckermaisproduzenten und helfen gerne bei der Terminierung und Dosierung.
23. April 2012 Der Buchsbaumzünsler – Wo er zuschlägt, wächst kein Blättchen mehr. Ein neu auftretender Schädling sorgt für große Unruhe unter Baumschulern und Gartenbesitzern. Der Buchsbaumzünsler (Diaphania perspectalis), ein Kleinschmetterling aus Ostasien wurde (wahrscheinlich) mit Pflanzentransporten nach Europa eingeschleppt. Bereits seit mind. zwei Jahren wird er in Baden-Württemberg, in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beobachtet. Auch aus Hessen liegen vereinzelte Beobachtungen vor. Da der Schädling eine relativ enge, zum Teil sich überschneidende Generationenfolge hat (2-3 Generationen/Jahr), wird mit einer weiteren starken Ausbreitung gerechnet. Der Buchsbaumzünsler überwintert als Raupe, versteckt in einem Gespinst zwischen den Blättern oder in Ritzen in direkter Nähe des Buchses. Bereits ab Mitte März (bis Mitte April, abhängig von der Witterung) beginnen die Raupen mit ihrem Fraß in der Pflanze. Sie fressen nicht nur die Blätter, sondern auch die grüne Rinde bis auf das blanke Holz ab. Die so geschädigten Pflanzenteile sterben ab. Der erste Fraßschaden durch die noch jungen Raupen fällt meist nicht weiter auf. Etabliert sich der Schädling aber und die Larven treten in größerer Anzahl auf, dann kommt es schnell zum Kahlfrass ganzer Pflanzen und Pflanzengruppen. Es bleiben nur noch die Pflanzenskelette übrig. Charakteristisch für den Befall sind auch die glänzend schwarz-grünen Kotkrümmel. Werden Kotkrümmel gefunden, dann ist das schon ein ziemlich sicheres Indiz für den Befall durch den Buchsbaumzünsler, da der Buchs sonst von keinem anderen Fraß-Schädling befallen wird. Später werden die befallenen Pflanzen komplett eingesponnen und sind unerreichbar für eine effektive Bekämpfung, z. B. durch gesprühte Insektizide. Die Raupen sind haben eine gelbgrüne bis dunkelgrüne Ausfärbung, mit schwarzen und weißen Längsstreifen und einer schwarzen Kopfkapsel (s. Foto). Ausgewachsene Larven werden bis zu 5 cm lang! Die Falter kommen in verschiedenen Zeichnungen vor und sind weiß mit schwarzen Flügelrändern. Da die Raupen zuerst im Innern der Pflanze fressen, sollte hier besonders gründlich und vor allem regelmäßig kontrolliert werden. Werden Raupen gefunden, so müssen diese abgesammelt und vernichtet werden. Eine direkte Bekämpfung muß sofort beginnen. Jüngere Larven können besser bekämpft werden, als die älteren, die nicht mehr so viel fressen. Häutungshemmer u. ä. sind deshalb für eine Bekämpfung nicht geeignet. Im Privatgarten kann das Präparat Schädlingsfrei Neem eingesetzt werden, im gewerblichen Anbau stehen auch andere Präparate zur Verfügung. Auf jeden Fall muß die Pflanze, auch innen, gründlich benetzt werden. Natürliche Gegenspieler wie Vögel spielen keine Rolle. Info auch bei: Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg
22. April 2012 Nützlinge im Einsatz - Der Mais als natürlicher Lebensraum Artikel von Bernd Wührer in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift mais 2/2012 (39. Jg.) des Deutschen Maiskomitees e.V. (DMK) Bild der Gottesanbeterin, aufgenommen von Olaf Zimmermann bei Mais-Feldversuchen in Heitersheim, Sommer 2010
29. Februar 2012 Bekämpfung von Schadschmetterlingen im Unterglas
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Die TrichoKarte ist eine von uns entwickelte und seit vielen Jahren bewährte Ausbringungseinheit für Trichogramma-Schlupfwespen. Sie wurde bereits millionenfach im Freiland, im Unterglasanbau, in der Lagerhaltung und im privaten Haushalt eingesetzt. 
